
Wie man Deckenheizungen wirklich „smart“ macht
Die meisten Heizungen bläsen einfach nur warme Luft aus – das ist in Ordnung. Doch eingelassene Infrarotheizungen funktionieren anders: Sie kümmern sich nicht um die Luft, sondern strahlen die Wärme direkt auf den Körper ab. Es ist, als würde man an einem kalten Tag in die Sonne treten.
Wenn man diese Heizungen mit einem Smart-Home-System verbindet, muss man sich nicht mehr mit herkömmlichen Schaltern beschäftigen – das Haus kann selbst entscheiden, wann die Heizung eingeschaltet werden soll.
Die technischen Aspekte
Der Haken dabei ist: Diese Heizungen verbrauchen viel Energie. Wenn man versucht, einen billigen Smart-Schalter zu verwenden, können die internen Kontakte bereits nach einer Woche kaputtgehen. Solche Schalter sind einfach nicht für solche Belastungen geeignet. Man braucht stattdessen einen hochwertigen Kontaktor oder ein spezielles Strommodul, das die nötige Leistung ohne Probleme bewältigen kann.
Das Beste daran: Die Heizung schaltet sofort ein. Da es keinen großen Metallelelement gibt, das erst erwärmt werden muss, spürt man die Wärme schon im selben Moment, in dem man „Einschalten“ in der App drückt. Kein Warten – sofortige Wärme.
Die richtige Logik
Ein Smart-Schalter ist ein guter Anfang – doch wenn man möchte, dass das Haus wirklich „denkt“, braucht man noch weitere Geräte. Wir verwenden in der Regel PIR-Bewegungssensoren sowie Temperatursensoren. So wird die Heizung nicht unnötig eingeschaltet. Wenn das Haus leer ist und die Temperatur 15°C beträgt, bleibt die Heizung aus. Sobald man hineingeht, wird die Heizung aktiviert.
Man muss jedoch darauf achten, wo man die Sensoren platziert. Wenn der Sensor direkt in einer kühlen Zugluft liegt, wird die Heizung auch dann weiterhin arbeiten, obwohl es bereits angenehm warm ist. Oder schlimmer noch: Wenn der Sensor zu nahe an der Heizung ist, wird sie zu früh abgeschaltet. Der Sensor sollte an einem neutralen Ort angebracht werden, damit das System nicht ständig ein- und ausgeschaltet wird.
Ein paar Installations-Tipps
Die Installation dieser Heizungen in der Decke sieht toll aus – sauber, minimalistisch und unauffällig. Allerdings wird dadurch etwas Wärme in den Raum zurückgehalten. Achten Sie darauf, genügend Abstand zwischen den Komponenten zu lassen. Wenn die Isolierung zu eng um die Heizung angeordnet wird, könnte die Heizung denken, sie überhitze – und daher abgeschaltet werden. Geben Sie den Kabeln also genügend Platz, damit alles kühl bleibt, während man warm bleibt.